Geotechtronics GmbH
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Mo-Sa: 9:00-17:00Die Baustoffindustrie stellt besondere Anforderungen an die Kennzeichnung von Produkten und Materialien. Baustoffe werden häufig unter anspruchsvollen Bedingungen hergestellt, transportiert, gelagert und verarbeitet. Produktionsdaten, Chargennummern, Artikelnummern oder andere Informationen müssen deshalb zuverlässig und gut lesbar auf unterschiedliche Materialien aufgebracht werden.
Markiersysteme ermöglichen die direkte Kennzeichnung von Baustoffen und deren Verpackungen. Je nach Produkt können beispielsweise Beton, Ziegel, Dämmstoffe, Holzwerkstoffe, Gipsprodukte, Kunststoffprofile, Säcke, Kartons oder Paletten gekennzeichnet werden. Dabei kommen unterschiedliche Druck- und Markiertechnologien zum Einsatz.
Markiersysteme sind technische Lösungen zur dauerhaften oder temporären Kennzeichnung von Produkten, Verpackungen und Bauteilen. Im industriellen Produktionsprozess können sie direkt in Fertigungs- und Förderanlagen integriert werden oder als mobile Geräte für eine flexible Kennzeichnung zum Einsatz kommen.
Die aufgebrachten Informationen können je nach Anwendung sehr unterschiedlich sein. Dazu gehören beispielsweise Produkt- und Artikelnummern, Chargen, Produktionsdaten, Seriennummern, Barcodes oder QR-Codes. Auch mehrzeilige Texte und einfache Grafiken können bei geeigneten Systemen Bestandteil des Druckbildes sein.
Ein wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit, variable Daten unmittelbar während der Produktion aufzubringen. Dadurch kann beispielsweise jede Charge mit einer individuellen Kennzeichnung versehen werden, ohne dass dafür ein eigenes vorgedrucktes Verpackungsmaterial erforderlich ist.
Die Baustoffindustrie umfasst eine große Zahl unterschiedlicher Materialien und Produkte. Entsprechend unterschiedlich sind die Anforderungen an die Kennzeichnung.
Welche Markiertechnologie geeignet ist, hängt unter anderem von der Oberfläche, der Produktionsgeschwindigkeit und der gewünschten Beständigkeit der Kennzeichnung ab.
Auch bei Baustoffen dient die Kennzeichnung häufig dazu, ein Produkt eindeutig zu identifizieren und Informationen über seine Herstellung oder weitere Verarbeitung bereitzustellen. Typische Kennzeichnungen sind:
Insbesondere Chargen- und Produktionskennzeichnungen können bei der Rückverfolgbarkeit von Baustoffen eine wichtige Rolle spielen. Durch eine eindeutige Zuordnung können Produkte beispielsweise einem bestimmten Produktionszeitraum oder Fertigungsauftrag zugeordnet werden.
Bei der direkten Kennzeichnung wird die Information unmittelbar auf die Oberfläche des Baustoffs oder seiner Verpackung aufgebracht. Dadurch kann auf zusätzliche Etiketten verzichtet werden, sofern die konkrete Anwendung einen Direktdruck zulässt.
Inkjet-Markiersysteme arbeiten dabei berührungslos. Der Druckkopf muss die Oberfläche des zu kennzeichnenden Produkts nicht mechanisch berühren. Das kann insbesondere bei Produkten interessant sein, die kontinuierlich auf einem Förderband transportiert werden.
Je nach Material und Oberfläche können unterschiedliche Tinten und Drucksysteme erforderlich sein. Bei saugenden Materialien wie Karton oder bestimmten Baustoffoberflächen gelten andere Voraussetzungen als bei glatten oder nicht saugenden Kunststoffoberflächen.
Neben dem Baustoff selbst spielt auch die Kennzeichnung seiner Verpackung eine wichtige Rolle. Säcke, Kartons und andere Verpackungen können beispielsweise mit Artikelnummern, Chargen, Produktionsdaten oder Barcodes versehen werden.
Gerade bei Baustoffen, die in Säcken oder Kartons verkauft werden, kann eine variable Kennzeichnung direkt in die Verpackungslinie integriert werden. Die zu druckenden Informationen können dabei abhängig vom jeweiligen Produktionsauftrag automatisch angepasst werden.
Auch Paletten und größere Transportgebinde können Bestandteil eines solchen Kennzeichnungskonzepts sein. Dadurch lassen sich Produkt- und Logistikinformationen miteinander verknüpfen.
Beton und Betonfertigteile stellen aufgrund ihrer Oberflächenbeschaffenheit besondere Anforderungen an eine Kennzeichnung. Je nach Produktionsverfahren kann eine Markierung beispielsweise direkt auf einem Fertigteil oder auf dessen Verpackung beziehungsweise Transportträger erfolgen.
Bei Betonfertigteilen können beispielsweise Bauteilnummern, Auftragsnummern oder projektspezifische Informationen aufgebracht werden. Die Kennzeichnung kann dadurch die Zuordnung eines Bauteils zu einem bestimmten Auftrag oder Bauprojekt unterstützen.
Bei der Auswahl eines geeigneten Systems müssen unter anderem die Beschaffenheit der Oberfläche, die gewünschte Lesbarkeit und die erforderliche Beständigkeit berücksichtigt werden.
Maschinenlesbare Codes können die Identifikation von Baustoffen und Verpackungen vereinfachen. Barcodes, QR-Codes und DataMatrix-Codes können beispielsweise Artikelinformationen, Chargen oder interne Produktionsdaten enthalten.
Werden solche Codes direkt während der Produktion aufgebracht, können sie für unterschiedliche Produktionsaufträge dynamisch erzeugt werden. Das ist insbesondere bei Unternehmen interessant, die zahlreiche Produktvarianten oder wechselnde Aufträge verarbeiten.
Für eine zuverlässige maschinelle Lesbarkeit sind eine ausreichende Druckauflösung, ein geeigneter Kontrast und eine zur Oberfläche passende Drucktechnologie wichtig.
In modernen Produktionsanlagen werden Markiersysteme häufig automatisiert eingesetzt. Der Druckkopf kann beispielsweise an einem Förderband positioniert werden. Ein Sensor erkennt das zu kennzeichnende Produkt und löst den Druckvorgang an der vorgesehenen Stelle aus.
Die Druckdaten können aus einer übergeordneten Steuerung oder einem Produktionssystem übernommen werden. Dadurch lassen sich beispielsweise Chargennummern, Auftragsnummern oder fortlaufende Nummern automatisch aktualisieren.
Eine solche Integration reduziert manuelle Arbeitsschritte und ermöglicht eine reproduzierbare Kennzeichnung innerhalb des Produktionsprozesses. Bei der Planung sollten deshalb nicht nur das Markiersystem selbst, sondern auch Fördertechnik, Sensorik, Steuerung und die vorhandenen Schnittstellen betrachtet werden.
Je nach Produktionsablauf kann ein stationäres oder mobiles Markiersystem sinnvoll sein. Stationäre Systeme eignen sich insbesondere für kontinuierliche Produktionsprozesse, bei denen die Produkte einen definierten Transportweg durchlaufen.
Mobile Markiersysteme bieten dagegen mehr Flexibilität. Sie können beispielsweise bei wechselnden Produktionsaufträgen, kleineren Serien, Nachkennzeichnungen oder an unterschiedlichen Stellen innerhalb eines Betriebs eingesetzt werden.
Für die Baustoffindustrie können beide Varianten interessant sein. Entscheidend sind unter anderem Produktionsmenge, Produktgröße, Kennzeichnungsposition und gewünschter Automatisierungsgrad.
Die Auswahl sollte immer auf die konkrete Anwendung abgestimmt werden. Zu den wichtigsten Kriterien gehören:
NasaJet® bietet Markier- und Kennzeichnungssysteme für industrielle Anwendungen, die auch für die Anforderungen der Baustoffindustrie eingesetzt werden können. Dazu gehören mobile Inkjet-Drucker für flexible Anwendungen sowie stationäre Systeme zur Integration in Produktions- und Förderanlagen.
Mit geeigneten NasaJet-Systemen lassen sich beispielsweise Texte, Chargennummern, Produktionsdaten, fortlaufende Nummern, Barcodes und QR-Codes direkt auf Produkte oder deren Verpackungen aufbringen. Je nach System und verwendeter Tinte können unterschiedliche Oberflächen und Materialien gekennzeichnet werden.
Für automatisierte Produktionsprozesse können stationäre NasaJet-Systeme in bestehende Anlagen integriert werden. Sensoren und Steuerungen ermöglichen dabei eine automatisierte Auslösung und die Verarbeitung variabler Druckdaten.
Für Anwendungen, bei denen Flexibilität im Vordergrund steht, können mobile NasaJet-Markiersysteme eine geeignete Lösung darstellen. Sie ermöglichen die Kennzeichnung von Baustoffen, Verpackungen und Transportgebinden auch dort, wo eine fest installierte Druckeinheit nicht erforderlich oder nicht sinnvoll ist.
Welches Markiersystem für einen konkreten Baustoff geeignet ist, hängt unter anderem vom Material, der Oberfläche, der gewünschten Kennzeichnung, der Produktionsgeschwindigkeit und den Anforderungen an die Beständigkeit ab. NasaJet® unterstützt Unternehmen bei der Auswahl einer passenden Lösung und bei der Integration der Markiertechnik in bestehende Produktionsprozesse.