Geotechtronics GmbH
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Mo-Sa: 9:00-17:00In der Getränkeindustrie müssen Flaschen, Dosen, Kartons, Fässer und andere Verpackungen zuverlässig und dauerhaft gekennzeichnet werden. Neben großen Brauereien, Mineralbrunnen und Getränkeherstellern betrifft das auch kleine Brauereien, Brennereien, Saftmanufakturen, Mostereien, Abfüller und regionale Produzenten. Je nach Produkt und Verpackung kommen dabei unterschiedliche Markiersysteme für die Getränkeindustrie zum Einsatz.
Typische Kennzeichnungen sind beispielsweise Mindesthaltbarkeitsdaten, Produktionsdaten, Chargennummern, Losnummern oder interne Produktcodes. Die Kennzeichnung muss dabei nicht nur gut lesbar sein, sondern auch zum Material und zur Produktionsumgebung passen. Feuchtigkeit, Kondenswasser, unterschiedliche Oberflächen und hohe Produktionsgeschwindigkeiten stellen besondere Anforderungen an die industrielle Kennzeichnung.
Bei abgefüllten Getränken spielen insbesondere Chargenkennzeichnung und Datumskennzeichnung eine wichtige Rolle. Über die aufgebrachte Charge lässt sich nachvollziehen, wann und unter welchen Bedingungen ein Produkt hergestellt beziehungsweise abgefüllt wurde. Datumsangaben ermöglichen eine eindeutige Zuordnung des Produkts und gehören bei vielen Getränken zu den regelmäßig verwendeten Angaben.
Die Kennzeichnung kann direkt auf die Getränkeflasche, Dose oder einen anderen Primärpackstoff aufgebracht werden. Ebenso können Umverpackungen, Kartons, Trays oder Paletten mit zusätzlichen Informationen versehen werden. Welche Drucktechnik geeignet ist, hängt unter anderem von der Oberfläche, der Druckposition, der benötigten Auflösung und der Produktionsgeschwindigkeit ab.
Für die Kennzeichnung von Getränken stehen verschiedene industrielle Druckverfahren zur Verfügung. Tintenstrahldrucker können beispielsweise variable Informationen berührungslos auf unterschiedliche Verpackungsmaterialien aufbringen. Je nach Anwendung lassen sich damit unter anderem Texte, Zahlen, Chargen und Datumsangaben drucken.
Eine wichtige Rolle spielen dabei auch Thermal-Inkjet-Systeme (TIJ). Sie eignen sich insbesondere für Anwendungen, bei denen eine hohe Druckqualität und eine kompakte Lösung gefragt sind. Die Systeme können direkt in Produktions- und Verpackungsprozesse integriert werden und ermöglichen eine flexible Kennzeichnung unterschiedlicher Produkte.
Für bestimmte Anwendungen können auch andere Verfahren wie Continuous-Inkjet-Systeme, Piezo-Drucktechnik oder Laserkennzeichnung interessant sein. Die Auswahl sollte deshalb nicht allein nach dem Produkt, sondern nach dem gesamten Kennzeichnungsprozess erfolgen.
Nicht jeder Getränkehersteller benötigt eine vollautomatisierte Kennzeichnungsanlage. Gerade kleine Brauereien, Brennereien, Hofkeltereien, Saftproduzenten und regionale Getränkehersteller arbeiten häufig mit kleineren Produktionsmengen und wechseln ihre Produkte oder Chargen vergleichsweise häufig.
Für solche Anwendungen können Handdrucker eine praktische Lösung sein. Die Geräte ermöglichen es, variable Informationen flexibel direkt auf Verpackungen aufzubringen, ohne dass eine umfangreiche stationäre Druckanlage installiert werden muss. Das ist beispielsweise interessant für kleinere Abfüllmengen, saisonale Produkte, Sonderabfüllungen oder Produkte mit häufig wechselnden Chargen.
Ein Handdrucker kann dabei beispielsweise zur Kennzeichnung von Kartons, Kunststoffverpackungen, Flaschen, Dosen oder anderen geeigneten Oberflächen eingesetzt werden. Je nach Gerät und Tinte lassen sich unterschiedliche Materialien bedrucken. Für kleine Hersteller kann diese Flexibilität entscheidend sein, wenn sich eine große automatisierte Anlage wirtschaftlich nicht lohnt.
Die Anforderungen kleiner Produzenten unterscheiden sich teilweise deutlich von denen großer Getränkeunternehmen. Während industrielle Großabfüller häufig mit vollständig automatisierten Hochgeschwindigkeitslinien arbeiten, stehen bei kleineren Betrieben Flexibilität, einfache Bedienung und ein überschaubarer Investitionsaufwand im Vordergrund.
Ein regionaler Bierproduzent kann beispielsweise unterschiedliche Biersorten in kleinen Chargen abfüllen. Eine Brennerei produziert möglicherweise verschiedene Spirituosen und benötigt für jede Charge andere Angaben. Bei einer Saftmanufaktur können saisonal wechselnde Produkte hinzukommen. In solchen Fällen ist ein Kennzeichnungssystem interessant, das sich schnell an unterschiedliche Druckinhalte und Produkte anpassen lässt.
Auch bei wachsenden Betrieben kann sich die Kennzeichnung schrittweise entwickeln. Ein Handdrucker kann zunächst für kleinere Produktionsmengen eingesetzt werden, während bei steigenden Stückzahlen später eine automatisierte Integration in die Produktionslinie sinnvoll werden kann.
Getränke werden häufig in Umgebungen abgefüllt und verpackt, in denen Wasser, Feuchtigkeit und Kondensat auftreten. Gerade bei der Kennzeichnung von Flaschen und Dosen muss deshalb berücksichtigt werden, wie die Oberfläche beschaffen ist und unter welchen Bedingungen gedruckt wird.
Die Wahl der passenden Tinte und Drucktechnik ist entscheidend für eine zuverlässige Kennzeichnung. Je nach Verpackungsmaterial und Anwendung können unterschiedliche Tinten beziehungsweise Drucksysteme erforderlich sein. Bei der Auswahl sollte deshalb nicht nur die gewünschte Druckhöhe betrachtet werden, sondern auch die Oberfläche des Packmittels und die Umgebungsbedingungen.
Ein wesentlicher Vorteil digitaler Markiersysteme besteht darin, dass sich variable Informationen direkt beim Produktionsprozess aufbringen lassen. Statt vorbedruckte Verpackungen für jede einzelne Charge vorzuhalten, können beispielsweise Chargennummern oder Datumsangaben unmittelbar vor beziehungsweise während der Abfüllung gedruckt werden.
Das schafft insbesondere bei vielen unterschiedlichen Produkten und kleinen Chargen zusätzliche Flexibilität. Änderungen am Druckbild können je nach System unmittelbar vorgenommen werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Getränke, Gebindegrößen und Produktionschargen mit einem geeigneten Kennzeichnungssystem bearbeiten.
Welches Markiersystem für die Getränkeindustrie geeignet ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Dazu gehören das zu bedruckende Material, die Produktionsgeschwindigkeit, die Position der Kennzeichnung, die gewünschte Druckqualität und die Art der aufzubringenden Informationen. Auch die Frage, ob manuell, halbautomatisch oder vollautomatisch produziert wird, spielt eine wichtige Rolle.
Während für eine große Abfüllanlage eine integrierte industrielle Drucklösung sinnvoll sein kann, benötigen kleine Produzenten häufig eine kompakte und flexible Lösung. Entscheidend ist daher nicht die Größe des Unternehmens, sondern die konkrete Kennzeichnungsaufgabe.
Für die Kennzeichnung in der Getränkeindustrie bietet NasaJet® passende Lösungen für unterschiedliche Produktionsbedingungen. Das Spektrum reicht von kompakten Handdruckern für kleinere Betriebe und flexible Kennzeichnungsaufgaben bis hin zu industriellen Markiersystemen für die Integration in Produktions- und Verpackungslinien.
Damit können sowohl kleine Getränkeproduzenten als auch größere Hersteller eine passende Lösung für ihre individuelle Kennzeichnungsaufgabe finden. Ob Chargennummer, Datum, Produktcode oder andere variable Informationen: Entscheidend ist die Abstimmung von Drucksystem, Tinte, Oberfläche und Produktionsprozess.
NasaJet® unterstützt Unternehmen bei der Auswahl geeigneter Markiersysteme und berät bei der Umsetzung individueller Kennzeichnungsaufgaben. Weitere Informationen zu den verfügbaren Markiersystemen, Handdruckern und Leistungen von NasaJet® finden Sie auf den entsprechenden Produkt- und Leistungsseiten.